Drei Flatgolds' für alle Fälle - German Cup '17

Splash

Flatgold's Blustery Blizzard "Splash"

tougher Spezialagent für "action and search"
Tessa

Flatgold's Colour of the Night "Tessa"

smarte Koryphäe für "mark und memory"
Dash

Flatgold's Dashing Daredevil "Dash"

eifriger Rookie für "blind und lining"
Drei Flatgolds starten derzeit in der Offenen Klasse.
 Mit Doris Caspar und Anja Grimm verstehe ich mich prima. 
Das Workingtestgelände liegt um die Ecke.
 

Diese Chance durfte ich nicht ungenutzt lassen!

Wir hatte keine allzu großen Erwartungen. Zu unerfahren waren unsere Flats. Zu groß waren die Entfernungen (Doris ist sogar über 500 km aus der Schweiz zu uns gefahren) um ausreichend zusammen trainieren zu können. Es ging darum, zusammen ein vergnügtes Wochenende zu verbringen und ein Flat-Team aus einem Kennel auf die Beine zu stellen.

Im Verlauf des Wettbewerbs stellte sich heraus: Splash, Tessa und Dash ergänzten sich wunderbar. Jeder der drei Flats hatte seine besondere Stärke in jeweils anderen Bereichen und keiner hatte übergroße Schwächen, die uns in die Bredouille hätten bringen können. Die Hunde werkelten eifrig in dem nicht einfachen Gelände, waren konzentriert und arbeiteten prima mit uns zusammen. Natürlich lief nicht alles wunschgemäß. Natürlich hätte man hinterher manches vielleicht anders gepfiffen oder die Hunde doch anders gesetzt und natürlich stößt ein noch nicht 4 Jahre alter Flat bei dieser Team-Meisterschaft auch mal an seine Leistungsgrenze. Doch Splash, Tessa und Dash brauchten sich in diesem qualitativen Teilnehmerfeld wahrlich nicht zu verstecken. Sie konnten das Niveau problemslos mitgehen und viele Aufgaben überzeugend , manche sogar echt super lösen. Es machte richtig Spaß mit ihnen die gestellten Herausforderungen zu bewältigen.  Es gelang uns tüchtig zu punkten, so dass wir trotz dreier Nullen (zwei gingen auf das Konto von Dash sad) 405/600 Punkten erzielten und einen respektablen Platz 18/32 erreichten. Das war wirklich nicht schlecht  - ich bin mächtig stolz auf unser Team!

Vielen Dank Doris und Anja für dieses gemeinsame Erlebnis. Ich werde mich immer gerne an den German Cup '17 erinnern.





Einsatzgebiet: Oberpfälzer Wald
tiefer Wald - wirre Totholzflächen - sumpfige Moorweiher - großflächige Waldseen - mäandernde Bäche - Herausforderung und Retrievertraum

Auftrag: Bringt die Dummys heim

Die Videos stammen von Aufgabe 6 bei Heike Reichelt: Hinten rechts auf 45° in den hohen Gras-Buschbereich fiel die erste Markierung für Splash. Im Wald direkt vor uns mit viel Totholz die zweite Markierung für Tessa. Dazwischen lag am Waldrand lag in einem Graben das Blind für Dash - Graben ist ein gutes Stichwort- da gab es nämlich einige, die sieht man allerdings so erstmal nicht.
Splash: Die erste Markierung war hinten in den mit Gräben durchzogenen Buschbereich gefallen. Vor dem dunklen Wald gar nicht gut zu sehen- ich hätte nicht gewusst wie tief sie geworfen worden war. Nachdem eine zweite Markierung vor uns im gegenüberliegenden Wald gefallen war, durfte Splash, unser Special Agent und zuständig für eigenständiges Arbeiten, loslegen. Hat er gut gemacht. Die Markierung war in diesem mit Gräben durchzogenen Bereich bestimmt nicht einfach zu finden. Im Vordergrund seht ihr auch unsere Teamarbeit : Anja hatte ihre Markierung gar nicht sehen können, ich stand etwas besser - also: Einweisen von Karin an Anja fürs Einweisen.
Dash : Als Zweites das Blind für Dash. Dazu sollte Dash einen schlammigen Graben zwischen den Birken links und den Birken rechts absuchen. Das Dummy lag auch bei jedem Team woanders. Schwierig war wohl, den Hund im Graben zu halten und zu verhindern, dass er in den Wald abdüst. Wir hatten Glück und Dash kam ziemlich genau dort an, wo das Dummy diesmal lag und Dash hat auch brav dort unten gesucht - Ich meine er hatte sogar schon Wind als ich ihn gestoppt habe. Aber über diesen Graben kursierten schon einige Horrorgeschichten, da bin ich lieber auf Nummer sicher gegangen. Hätte nicht besser laufen können
Tessa: Als Letztes war Tessa mit dem MemoryMark im Wald dran. Das hatte ein im Wald stehender Helfer geworfen und die Flugbahn war kaum zu sehen. Anja hatte auf ihrem Standpunkt leider gar nichts fliegen sehen. Sie blieb aber unglaublich cool, ließ sich von mir den Fallbereich erklären und Tessa ließ sich in diesem heftigen Totholzgelände vertrauensvoll führen. Das ging wirklich super. Eine Punktlandung wäre bei diesem Trümmerfeld aus abgeholzten Bäumen (ich habe heute ein Bild vom Fallbereich, das der Helfer gemacht hat, gesehen - echt heftig!) nicht drin gewesen, selbst, wenn die beiden markieren hätten können.

Eine sehr schöne Beschreibung aller Aufgaben hat Tanja Gewies auf ihrer Homepage erstellt: